Antifaschistisch
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Angriff. Wer rechte Ideologie verbreitet, verharmlost oder relativiert, hat in diesem Club nichts verloren – auf der Ausfahrt genauso wenig wie im Chat.
Radclub in Gründung
Wir bauen gerade einen Radclub auf, der mehr will als Kilometer: gemeinsam fahren, solidarisch fahren – und unmissverständlich klar machen, wo wir stehen. Kein Fußbreit den Faschisten. Auch nicht auf der Straße.
Wer wir sind
RAF ist noch kein fertiger Verein – wir sind mittendrin in der Gründung. Angefangen hat es mit ein paar Leuten, ein paar Rädern und der gemeinsamen Überzeugung, dass Schweigen keine Option ist. Daraus soll ein Club werden, in dem Radfahren und Haltung zusammengehören.
Bei uns soll es nicht darum gehen, wer die meisten Watt tritt, sondern darum, dass alle mitkommen. Wer jetzt dazustößt, gestaltet mit: Wie wir fahren, wann wir uns treffen und was dieser Club sein will, entscheiden wir gerade gemeinsam.
All das ist unser Plan – noch nichts davon läuft regelmäßig. Wir suchen genau die Leute, die es mit aufbauen.
„Fahrradfahren ist erst mal unpolitisch. Wer wir dabei sind, wie wir miteinander umgehen und wen wir mitnehmen – das ist es nicht.“
Wofür wir stehen
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Angriff. Wer rechte Ideologie verbreitet, verharmlost oder relativiert, hat in diesem Club nichts verloren – auf der Ausfahrt genauso wenig wie im Chat.
Wir fahren als Gruppe an und als Gruppe heim. Kette gerissen, Kraft am Ende, schlechter Tag? Dann wird gewartet, geschoben, geschraubt und geredet. No drop – ohne Ausnahme.
Egal ob Rennrad, Gravel, Alltagsrad oder Baumarktbomber: Es zählt, dass du da bist. Wir sind ausdrücklich offen für FLINTA*, queere Menschen, People of Color und alle, die sich im klassischen Radsport nie willkommen gefühlt haben.
Wir nehmen Platz ein – für sichere Radwege, für lebenswerte Städte und gegen eine Verkehrspolitik, die Menschen gegeneinander ausspielt. Sichtbarkeit ist Schutz.
Aktueller Stand
Ehrlich gesagt: am Anfang. Es gibt noch keine festen Ausfahrten und keinen Terminkalender – beides kommt, sobald wir genug Leute sind. Das hier ist der Weg dorthin.
Klar ist, wofür wir stehen und wie wir heißen. Der rote Stern mit dem Rennrad ist gesetzt.
Wir suchen Menschen, die Lust haben, das mit aufzubauen – zum Mitfahren genauso wie zum Mitorganisieren. Genau dafür gibt es diese Seite.
Kennenlernen, Kodex besprechen, klären wie oft und wie schnell wir fahren wollen. Termin und Ort geben wir bekannt, sobald genug Zusagen da sind.
Wenn die Gruppe steht, folgen feste Runden und ein Terminkalender an dieser Stelle.
Du willst nichts verpassen? Schreib uns – wir melden uns, sobald das erste Treffen steht.
Mitmachen
Eine Nachricht reicht: wie du heißt, was du fährst, wie fit du dich fühlst.
Nur mitfahren? Oder mit aufbauen – Termine, Auftritt, Aktionen? Beides hilft uns.
Sobald genug Leute zusammen sind, laden wir alle ein. Du hörst rechtzeitig von uns.
Alles ist unverbindlich. Kein Beitrag, kein Vertrag, keine Leistungsprüfung.
Häufige Fragen
Sobald genug Leute zusammen sind. Wir wollen kein Datum in den Raum werfen, das wir dann nicht halten können. Schreib uns, dann bist du bei der Einladung zum ersten Treffen dabei.
Nein. Jedes verkehrssichere Rad reicht. Wie sportlich es am Ende wird, entscheiden wir gemeinsam – und wenn es mehrere Tempi braucht, machen wir mehrere Gruppen.
Nein. „No drop“ ist einer der Grundsätze, mit denen wir starten: Wir warten an Kreuzungen und Anstiegen, und niemand wird ohne Absprache zurückgelassen.
Aktuell nichts – es gibt ja noch keine Mitgliedschaft. Ob und welchen freiwilligen Beitrag es später gibt, entscheiden wir gemeinsam. Klar ist jetzt schon: Niemand muss zahlen, um dabei zu sein.
Weder noch. Wir sind ein Radclub in Gründung, ohne Parteibuch. Antifaschismus ist für uns eine Grundhaltung, keine Mitgliedskarte.
Das wollen wir ausdrücklich möglich machen. Sag uns Bescheid, dann planen wir Familienfreundlichkeit von Anfang an mit ein statt später nachzurüsten.
Ja. Gerade am Anfang hilft schon eine Zusage weiter: Wir wollen wissen, mit wie vielen Leuten wir rechnen können. Alles Weitere ist freiwillig.
Kontakt
Du willst beim Aufbau dabei sein, hast eine Frage oder ein Anliegen an unsere Awareness-Ansprechpersonen? Melde dich – wir antworten in der Regel innerhalb weniger Tage.