Radclub in Gründung

Ride
Against
Fascism

Wir bauen gerade einen Radclub auf, der mehr will als Kilometer: gemeinsam fahren, solidarisch fahren – und unmissverständlich klar machen, wo wir stehen. Kein Fußbreit den Faschisten. Auch nicht auf der Straße.

  • In GründungAktueller Stand
  • Alle TempiWer mitfahren kann
  • NullToleranz für Rechts

Wer wir sind

Ein Radclub im Aufbau

RAF ist noch kein fertiger Verein – wir sind mittendrin in der Gründung. Angefangen hat es mit ein paar Leuten, ein paar Rädern und der gemeinsamen Überzeugung, dass Schweigen keine Option ist. Daraus soll ein Club werden, in dem Radfahren und Haltung zusammengehören.

Bei uns soll es nicht darum gehen, wer die meisten Watt tritt, sondern darum, dass alle mitkommen. Wer jetzt dazustößt, gestaltet mit: Wie wir fahren, wann wir uns treffen und was dieser Club sein will, entscheiden wir gerade gemeinsam.

  • Gemeinsame Ausfahrten – vom ersten Kontakt bis zur langen Tour
  • Anfahrten zu Demos, Gedenkorten und solidarischen Aktionen
  • Schrauber-Abende, Fahrtechnik und Hilfe bei der Radwahl
  • Eine Awareness-Struktur, an die man sich jederzeit wenden kann

All das ist unser Plan – noch nichts davon läuft regelmäßig. Wir suchen genau die Leute, die es mit aufbauen.

„Fahrradfahren ist erst mal unpolitisch. Wer wir dabei sind, wie wir miteinander umgehen und wen wir mitnehmen – das ist es nicht.“
— aus unserem Gründungsaufruf

Wofür wir stehen

Vier Dinge, die bei uns nicht verhandelbar sind

01

Antifaschistisch

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Angriff. Wer rechte Ideologie verbreitet, verharmlost oder relativiert, hat in diesem Club nichts verloren – auf der Ausfahrt genauso wenig wie im Chat.

02

Solidarisch

Wir fahren als Gruppe an und als Gruppe heim. Kette gerissen, Kraft am Ende, schlechter Tag? Dann wird gewartet, geschoben, geschraubt und geredet. No drop – ohne Ausnahme.

03

Offen für alle

Egal ob Rennrad, Gravel, Alltagsrad oder Baumarktbomber: Es zählt, dass du da bist. Wir sind ausdrücklich offen für FLINTA*, queere Menschen, People of Color und alle, die sich im klassischen Radsport nie willkommen gefühlt haben.

04

Sichtbar auf der Straße

Wir nehmen Platz ein – für sichere Radwege, für lebenswerte Städte und gegen eine Verkehrspolitik, die Menschen gegeneinander ausspielt. Sichtbarkeit ist Schutz.

Aktueller Stand

Wo wir gerade stehen

Ehrlich gesagt: am Anfang. Es gibt noch keine festen Ausfahrten und keinen Terminkalender – beides kommt, sobald wir genug Leute sind. Das hier ist der Weg dorthin.

  1. Steht

    Idee, Name und Logo

    Klar ist, wofür wir stehen und wie wir heißen. Der rote Stern mit dem Rennrad ist gesetzt.

  2. Läuft gerade

    Leute finden

    Wir suchen Menschen, die Lust haben, das mit aufzubauen – zum Mitfahren genauso wie zum Mitorganisieren. Genau dafür gibt es diese Seite.

  3. Als Nächstes

    Erstes Treffen

    Kennenlernen, Kodex besprechen, klären wie oft und wie schnell wir fahren wollen. Termin und Ort geben wir bekannt, sobald genug Zusagen da sind.

  4. Später

    Erste gemeinsame Ausfahrt

    Wenn die Gruppe steht, folgen feste Runden und ein Terminkalender an dieser Stelle.

Du willst nichts verpassen? Schreib uns – wir melden uns, sobald das erste Treffen steht.

Mitmachen

Sei von Anfang an dabei

  1. Schreib uns kurz

    Eine Nachricht reicht: wie du heißt, was du fährst, wie fit du dich fühlst.

  2. Sag uns, worauf du Lust hast

    Nur mitfahren? Oder mit aufbauen – Termine, Auftritt, Aktionen? Beides hilft uns.

  3. Komm zum ersten Treffen

    Sobald genug Leute zusammen sind, laden wir alle ein. Du hörst rechtzeitig von uns.

  4. Gestalte den Club mit

    Alles ist unverbindlich. Kein Beitrag, kein Vertrag, keine Leistungsprüfung.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen

Bevor du fragst

Wann geht es denn los?

Sobald genug Leute zusammen sind. Wir wollen kein Datum in den Raum werfen, das wir dann nicht halten können. Schreib uns, dann bist du bei der Einladung zum ersten Treffen dabei.

Muss ich ein Rennrad haben?

Nein. Jedes verkehrssichere Rad reicht. Wie sportlich es am Ende wird, entscheiden wir gemeinsam – und wenn es mehrere Tempi braucht, machen wir mehrere Gruppen.

Ich bin langsam. Ist das ein Problem?

Nein. „No drop“ ist einer der Grundsätze, mit denen wir starten: Wir warten an Kreuzungen und Anstiegen, und niemand wird ohne Absprache zurückgelassen.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Aktuell nichts – es gibt ja noch keine Mitgliedschaft. Ob und welchen freiwilligen Beitrag es später gibt, entscheiden wir gemeinsam. Klar ist jetzt schon: Niemand muss zahlen, um dabei zu sein.

Seid ihr eine Partei oder eine Organisation?

Weder noch. Wir sind ein Radclub in Gründung, ohne Parteibuch. Antifaschismus ist für uns eine Grundhaltung, keine Mitgliedskarte.

Kann ich mit Kind oder Anhänger mitkommen?

Das wollen wir ausdrücklich möglich machen. Sag uns Bescheid, dann planen wir Familienfreundlichkeit von Anfang an mit ein statt später nachzurüsten.

Ich kann nicht viel Zeit investieren. Bringt es trotzdem was?

Ja. Gerade am Anfang hilft schon eine Zusage weiter: Wir wollen wissen, mit wie vielen Leuten wir rechnen können. Alles Weitere ist freiwillig.

Kontakt

Schreib uns

Du willst beim Aufbau dabei sein, hast eine Frage oder ein Anliegen an unsere Awareness-Ansprechpersonen? Melde dich – wir antworten in der Regel innerhalb weniger Tage.

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